Donnerstag, 19. Juli 2012

Ein toller Tipp von Sandra

Diese Buch hat mir Sandra ans Herz gelegt. Als Gamerin hoch intersssant zu lesen (außerdem ist es ein Test ob ich ein Widget in einen Blog einbinden kann)

Donnerstag, 17. Mai 2012

Zeckenalarm

Da ja viele von uns im Sommer draussen unterwegs sind, denke ich, dass der Artikel in der Zeit interessant ist. Es geht um eine neues Medikament um Borreliose zu bekämpfen und es werden für die Erprobung Probanden gesucht. Wichtig ist, dass man die Zecke zur Untersuchung mitbringt, damit ermittelt werden kann, ob die Zecke die Viren in sich trägt. Das ist auch für einen selber nicht unwichtig zu wissen ... (doptet)


BORRELIEN-INFEKTIONEntschärfter Zeckenbiss

Ein neues Gel soll gefährliche Borrelien-Infektionen an der Einstichstelle verhindern.
Eine Zecke wandert über einen Finger.
Eine Zecke wandert über einen Finger.
Was haben Kinder, Katzen und aktive Senioren gemeinsam? Sie sind gern draußen, besonders jetzt im Frühling. Das fördert gute Laune, hat aber Nebenwirkungen: Zeckenbisse. Die Parasiten übertragen dieHirnhautentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) oder, wesentlich häufiger, Bakterien aus der Gruppe der Borrelien. Diese können fast überall im Körper Entzündungen hervorrufen, insbesondere in Haut, Herz, Nerven und Gelenken. Borreliose heißt das variationsreiche Leiden, das viele chronisch krank und manche sogar zu Schwerinvaliden gemacht hat.
Während es für die FSME eine Impfung gibt, fehlt diese für die Borreliose. Hier hilft nur Wachsamkeit, wenn es trotz abwehrendem Zeckenspray zum Biss kommt. Ein Arztbesuch ist spätestens nach typischen Symptomen wie wachsender Rötung um die Stichstelle fällig. Denn eine frühe Borreliose lässt sich wirksam mit Antibiotika bekämpfen.
Doch so rasch und gut klappt es häufig nicht – weil die typische Wanderrötung oft ausbleibt, leichte Grippesymptome unerkannt bleiben, man ungern wegen jedes Zeckenstichs zum Arzt rennt. Dieses Grundsatzproblem soll nun eine vorbeugende Behandlung beheben, die die Schweizer Pharmafirma Ixodes zusammen mit deutschen Forschern entwickelt hat: Einfach nach dem Zeckenstich ein Gel auf die betroffene Stelle auftragen. »Es enthält das Antibiotikum Azithromyzin, das sehr effektiv die Borrelien lokal in der Haut abtötet«, sagt Jörg Lehmann vom Leipziger Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie. Das Institut hat gemeinsam mit dem Infektionsmediziner Reinhard Straubinger von der Universität München den Wirkmechanismus ausgetüftelt. In Tierversuchen und ersten klinischen Tests am Menschen hat sich das Gel als effektiv und nebenwirkungsarm erwiesen. Der klare Wirksamkeitsbeweis für die versprochene Prophylaxe steht aber noch aus. Den soll eine seit Sommer 2011 laufende Studie (klinische Phase III) erbringen – und die benötigt noch weitere Teilnehmer.
Jeder Erwachsene, der frisch von einer Zecke gestochen wurde, kann sich unentgeltlich an einem von 20 teilnehmenden Instituten behandeln lassen. Diese sind über Deutschland und Österreich verteilt, das nächstliegende ist im Internet zu finden. Wichtig ist, die Zecke, ob noch in der Haut oder bereits entfernt, mitzubringen und die Einstichstelle klar zu kennen. Reisekosten werden ersetzt.
»Wir brauchen die mitgebrachte Zecke, um nachzuweisen, dass sie mit Borrelien infiziert war«, sagt Jakob Cramer vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut, das norddeutsche Studienteilnehmer betreut. Die von der Ethik-Kommission genehmigte Untersuchung erfordere noch sehr viele Teilnehmer, um aussagekräftig zu sein: »Nur etwa jede zehnte Zecke hier im Norden ist infiziert«, erklärt er den Bedarf. Und längst nicht jeder Biss einer infizierten Zecke löst die Krankheit aus. Ein Impfstoff wäre zwar optimal, wird aber noch Jahre auf sich warten lassen.
Das Robert-Koch-Institut hat im April Neues zur Borreliose imEpidemiologischen Bulletin veröffentlicht. Danach sind drei Gruppen besonders gefährdet: fünf- bis neunjährige Kinder, 60- bis 64-jährige Erwachsene und die Halter von Katzen. Die älteren Herrschaften streifen gerne durch die Natur und fangen sich dort ebenso leicht Zecken ein wie die Haustiere. Spielen die Kleinen im Waldkindergarten statt im üblichen Hort, dann verdreifacht sich ihr Zeckenbissrisiko. Da könnte das simple Rezept »Zecke raus, Gel drauf« viele Sorgen lösen.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Wir haben es gepackt!

Das Große Packen in der Müllerstraße ..

war erfolgreich: Von 14.00 bis 17.00 Uhr 5 Retter (inklusive Kaffetrinken und Kuchen - nein - es gab keinen TEEEE und der leckere Apfelkuchen kam von Lina). Wir waren selbst etwas überrascht, wie schnell es dann doch ging. Olli und Günni haben auch kurz überlegt, ob es sich nicht lohnt ein Business aus der Sache zu machen (keine Ahnung zu welchem Ergebnis sie gekommen sind).

Dank des großen schweren Geschenkes von Volker zu einem Deichschaf-Geburtstag vor gefühlten 100 Jahren ging das Packen dann auch wirklich fix (für die Nichtanwesenden und Vergesslichen : Es handelt sich um ein Brett mit dessen Hilfe man die Leinen schnell in schöne Schläge legen kann).

Danach gab es dann Hugos satt und Spargel auf norddeutsche Art (etwas knapp) - aber der Kaviar auf Eis hat es dann doch noch raus gerissen.

So starten wir dann frisch gepackt in die frühsommerliche Flugsaison. Und wenn sie nicht geflogen sind, dann ....

 

Freitag, 24. Februar 2012

Letzter schöner Morgenflug

Heute morgen habe ich hier noch einen schönen Morgenflug zum Abschied gemacht. Da ich noch vor dem Frühstück am Startplatz war bin ich auch noch ohne großes Getue gut gestartet. Danach wurde der Wind dann schon sehr stark (teilweise über 30km/h).

Das Soaren an der Kanten war wunderbar.

Heute am Nachmittag fliegen wir von Eldoret nach Nairobi, hier übernachten wir noch einmal und morgen um 18.15 Uhr geht dann der Flieger nach Doha.


Sonntag, 19. Februar 2012

Landungen in Kenia

Heute morgen waren wieder wunderbare Bedingungen für einen ruhigen schönen Morgenflug zum Wasserfall. Der Plan war dann noch weiter in den Norden zu fliegen.

Mir und noch ein paar anderen ist dies leider nicht gelungen, da wir auf dem Rückweg ca. 500 m vor dem Landeplatz abgesoffen sind.

Ich habe die dusseligste Landung meines Lebens hingelegt. Ich bin sehr tief um einen Felsvorsprung geflogen im Vertrauen, dass ich an der nahegelegenen Steilwand wieder Steigen bekommen. Dummerweise sind mir 3 Piloten mit Vorflugrecht entgegengekommen und ich musste raus fliegen.

Optimistisch, dass sich auch weiter draussen eine Ablösung findet (wie in den letzten Tagen üblich) habe ich mich dann etwas überrascht sehr tief über dem Boden wiedergefunden.

Die Stromleitung machte ein Weiterfliegen nicht emfehlenswert und um das Gemüsefeld inklusive Bäuerin nicht umzuflügen musste ich dann eine sehr flotte Kurve fliegen und bin dann aus der Kurve in dem daneben liegenden Acker auf dem Protektor eingeschlagen (inklusive Landerolle).

Kenianischer Boden während der Trockenzeit ist rot, puderig und weich.

Ausser einem verstaubten Gurtzeug ist nichts passiert.


Und dann kommt das Verwunderliche an keniansichen Landeplätzen.

Ausser der gemüsehackenden Bäuerin und mir war eigentlich niemand zu sehen aber sobald ein Gleitschirmflieger den Fuss an den Boden setzt sind auf einmal 37 Kinder und 4 Erwachsene da und fangen an an deinem Schirm rumzuzupfen. Du bist kaum zu Atem gekommen und du wirst von 5 Kindern gleichzeitig gefragt wie es dir geht und wie du heißt.

Es ist sehr schwierig seinen Schirm selbstständig zusammen zu packen. Alle Kinder wollen helfen  (in Erwartung von Süssigkeiten und Kleingeld).

Ein Motorradfahrer, der dich dann weiter transportieren will ist auch schon da.

Landen in Kenia ist menschlich sehr anstrengend.


Kinder und Motorradfahrer sind ein Thema für sich und davon gibt es morgen mehr...


Samstag, 18. Februar 2012

Der Flug zum Großen Wasserfall

Ja, wir fliegen auch. Morgens um 6.35 Uhr ist aufstehen angesagt, damit man um 7.00 Uhr am Startplatz ist (der 100 m vom Hotel entfernt liegt, also sehr komfortabel).

Manchmal bläst der Wind dann schon mit ca. 25 km/h und man schreitet zum zweiten Frühstück, was auch nicht schlecht ist (Eier in diversen Darreichungsformen, Speck, Würstchen, Tomaten, Toast, Müsli, Obst und und und.)

ABER heute morgen hatten wir (wie an zwei anderen Tagen) Glück und die Bedingungen waren perfekt. 16 bis 17 km/h Wind, also perfekte Startbedingungen und dann sanftes Steigen 0,2 bis 0,5 m/s und dann damit 15 Kilometer an der Kante entlang bis zum großen Wasserfall - PERFEKT.

Unter einem liegt die Hochebene und die Häuser, Hütten und Felder der einheimischen Bauern. Die Kinder machen sich in ihren Schuluniformen auf den Weg zur Schule und ohne einmal zu drehen fliegt man 15 Kilometer.

Das Erlebniss ist schwer zu beschreiben.

Zurück wird es dann etwas thermischer (aber noch nicht zu sehr), sodass man noch gut landen kann. Wenn man Top Landet ist man schneller beim zweiten Frühstück, aber man verpasst das Erlebniss am Landeplatz, aber davon morgen mehr.... 


Donnerstag, 16. Februar 2012

Zurück vom Lake Baringo

Gestern sind wir zu einem traumhaften Ausflug zum Lake Baringo aufgebrochen, da das Wetter im Kerio Valley als nicht fliegbar vorhergesagt wurde. Der Lake Baringo ist ein Süsswassersee, sehr vogel- und fischreich, ausserdem gibt es Krokodile und Flusspferde.

Untergekommen sind wir in Roberts Camp - wunderbare Cottages am Seerand - "Jenseits von Afrika" lässt grüssen . Am Abend haben wir noch eine geführte Wanderung ins Hinterland gemacht und eine Menge über Flora und Fauna gelernt. Der Guide hat sich wirklich unheimliche Mühe gemacht uns diverse nachtaktive Vögel zu präsentieren und war etwas enttäuscht, das wir nicht ganz so begeistert reagiert haben.

Heute morgen sind wir mit einem Fiberglas Kanu rund um den See gefahren. Höhepunkt waren zwei fischende Seeadler. Ok Hippos und Krokodile gabe es natürlich auch noch. Und natürlich Unmengen von verschiedenen Vögeln (Webervögel , Reiher, Kraniche, Eisvögel und und und)

Gut das Trockenzeit ist und nicht alle von den 450 Arten da sind, sonst wären wir immer noch im Gehölz zugange.

Zurück im Camp haben wir dann die wrklichen Profis gesehen - Grün gewandete Menschen mit Tarnnetzen auf dem Kopf und riesigen Objektiven an den Fotoapperaten mit gigantischen Stativen und alle auf einen kleinen Vogel gerichtet.

Da sind wir dann schnell zurück ins Kerio Valley gefahren...